2023 Grauburgunder „Gipskeuper“ trocken
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Gewachsen auf dem namensgebenden Gipskeuperboden, bringt dieser trockene Grauburgunder alles mit, was das Herz begehrt: Frische und saftige Aromen von Birne und Apfel vereint mit einer spannenden, cremigen Würzigkeit und einer beeindruckenden Fülle. Ein Erlebnis für alle Sinne.
Passt zu geschmortem, z.B. Wurzelgemüse und Lamm, Pasta mit Waldpilzen in Sahnesauce und allerlei wunderbaren (oder burgunderbaren?) Momenten im Leben.
| Artikelnummer | 118-23 |
|---|---|
| Gebinde | |
| Qualität | Deutscher Qualitätswein |
| Rebsorte | |
| Farbe | Weißwein |
| subjektives Geschmacksempfinden | |
| Jahrgang | |
| Alkohol (% vol.) | 12.5 % |
| Restzucker (g/L) | 4.5 |
| Säure (g/L) | 4.1 |
| Allergene | enthält Sulfite |
Diesen Wein könnte man beschreiben als…
Beschreibung
Im Glas schimmert der Grauburgunder goldgelb mit leichten lachsrosa Reflexen. Diese entstehen durch eine zwölfstündige Maischestandzeit und den Kontakt mit den typisch farbigen, ins rötliche gehenden Grauburgunder-Schalen. Die Nase ist saftig, reif und dicht – reife Noten von Birne und Apfel, gepaart mit zarten cremigen Hefenoten. Durch den Schalenkontakt, den feinen Einsatz von Holz und das lange Hefelager bekommt dieser Wein eine tolle und cremige Struktur. Perfekt eingebunden spiegelt der Wein ebenfalls den namensgebenden Gipskeuper-Boden wieder, auf dem er wächst. Zarte Salzigkeit sorgt für Spannung und enormen Trinkfluss.
Speisen & Rezept zum Wein
Unsere Empfehlung
Pasta mit Birne, Gorgonzola & Walnüssen
Die Aromen von Birne und Apfel des Grauburgunders greifen die fruchtige Süße der Birne in der Sauce direkt auf und verstärken sie, ohne sie zu übertönen. Seine Frische sorgt dafür, dass die reichhaltige, cremige Gorgonzolasauce nicht zu schwer wirkt: Die zwar milde, aber dennoch schmeckbare Säure des Weins „schneidet“ durch die Fettigkeit des Käses und macht den Gesamteindruck harmonischer und lebendiger. Gleichzeitig bringt der Wein selbst eine cremige Würzigkeit und Fülle mit, die sich elegant mit der herzhaften, leicht pikanten Art des Gorgonzola verbindet. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht zwischen Frische und Schmelz, Frucht und Würze – genau die Art von Resonanz, die eine gelungenen Wein-Speisen-Kombination ausmacht.
Zutaten (für 2 Portionen)
200g Farfalle oder andere Nudeln, gern auch Vollkorn oder Dinkel!
1 große oder 2 kleine reife, aber nicht überreife Birnen
120g Gorgonzola-Käse
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
1 EL Butter
100ml Sahne
50g Walnüsse
Salz, frischer schwarzer Pfeffer, falls zur Hand: getrockneter oder frischer Thymian und Honig
Zubereitung
Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Währenddessen die Schalotte fein hacken, die Birnen entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotte in Butter glasig dünsten, dann die Birnenwürfel zufügen und kurz mitbraten, bis sie leicht weich werden und bräunen. Sahne eingießen und den Gorgonzola in Stücken dazugeben, unter Rühren schmelzen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional etwas getrockneten oder frischen Thymian oder 1-2 TL Honig einrühren. Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten – Vorsicht, sie verbrennen schnell! Die fertige Pasta direkt in die Sauce geben, alles gut vermengen und mit den gerösteten Walnüssen garniert servieren.
Sensorik
Im Glas zeigt sich dieser Grauburgunder in einem klaren, goldenen Farbton – ein Hinweis auf seine Struktur und Reife. In der Nase entfaltet sich zunächst eine präsente Eichenholznote, die dem Wein Tiefe und Komplexität verleiht. Mit etwas Zeit öffnen sich Aromen von reifem Pfirsich, exotischer Litschi und saftiger Birne, begleitet von feinen Nuancen von Hefe und frisch gebackenem Brioche. Am Gaumen zeigt sich der Wein mit einer spannenden Aromatik, bei der weniger die Frucht im Vordergrund steht, sondern vielmehr cremige Karamell- und rauchige Noten dominieren. Die lebendige, präsente Säure sorgt für Frische und Struktur, während eine feine mineralische Note dem Wein zusätzlichen Schliff verleiht. Im Nachhall bleibt eine harmonische Kombination aus Rauch, Hefe und mineralischer Frische bestehen – ein Grauburgunder mit Ausdruck, Struktur und beeindruckender Tiefe.
Vinifikation & Besonderheiten
Qualität beginnt im Weinberg: Die Grauburgunder-Trauben für diesen Wein werden schon früh im Jahr durch einen geringen Anschnitt und das Halbieren der Trauben qualitätsorientiert angebaut. Die an dieser Ecke unseres Bergs markante Bodenschicht – der Gipskeuper – bringt eine erfrischende, saubere Mineralik, die schon fast an Salzigkeit erinnert. Zusammen mit eher alten Grauburgunder-Reben, die ein Mehr an Komplexität in der Traube versprechen, schaffen wir damit hervorragende Grundlagen für einen vielschichtigen Wein. Die Maischestandzeit von 12 Stunden sorgt dafür, dass der Saft lange mit den typischen, fast schon rötlichen Schalen der Grauburgunder-Trauben in Kontakt bleibt. Das zeigt sich nicht nur in der Farbe des Weins, sondern bringt auch Aromatik und Tiefe. Der Ausbau erfolgt fast vollständig in Tonneaux-Fässern mit 500L Fassungsvermögen, wo der Wein seine Struktur weiterentwickeln kann. Durch die Batonnage, bei der wir dreimal pro Woche die Feinhefe aufrühren, wird die Cremigkeit intensiviert und die Textur verfeinert. So entsteht ein Grauburgunder, der durch Mineralität und Frische ebenso überzeugt wie durch Körper und Länge – ein Wein mit Kraft und Eleganz, der das Potenzial des Terroirs und der Reben voll ausschöpft.





