2022 Rosé Saignée trocken
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Hellrot-orange, fast kupferfarbend schimmerd zeigt sich dieser trockene Rosé im Glas. Als kräftiger, geradliniger Rosé überzeugt er durch seine Länge, Schliff und elegante Frucht. Einfach ein besonderer Rosé, der zum Entdecken einlädt…
Passt zu allerlei Gegrilltem mit und ohne Räuchernoten, mediterranem Tomatenpesto an Gnocci und ist auch einfach so pur ein Genuss.
| Artikelnummer | 146-21 |
|---|---|
| Gebinde | |
| Qualität | Deutscher Qualitätswein |
| Rebsorte | Cabernet Sauvignon, Dornfelder, Lemberger, Merlot, Rosé Cuvée |
| Farbe | Roséwein |
| subjektives Geschmacksempfinden | |
| Jahrgang | |
| Alkohol (% vol.) | 13.5 % |
| Restzucker (g/L) | 4.4 |
| Säure (g/L) | 5.6 |
| Allergene | enthält Sulfite |
Diesen Wein könnte man beschreiben als…
Beschreibung
Dieser kräftige Rosé wird nach dem Saignée-Verfahren hergestellt. Nach kurzer Standzeit der roten Trauben als Maische wird diese „ausgeblutet“ (Französisch: saignée) – Der Saft, der abfließt wird dann abgezogen. Schon im Glas zeigt sich daher eine kräftige Farbe, die Lust auf eine Probe macht. In der Nase ein feiner Duft von Zwetschgen. Am Gaumen entfaltet dieser Rosé seine volle Stärke. Er bietet eine spannende und geschliffene Gradlinigkeit, die durch seine Struktur und Länge beeindruckt. Der Wein hat eine beachtliche Kraft, bleibt dabei jedoch stets elegant und ausgewogen. Die Fruchtnoten, die bereits in der Nase wahrnehmbar waren, zeigen sich auch im Geschmack und verleihen dem Rosé eine unverkennbare, aber dezente Fruchtigkeit.
Dass Sie nun den 2022er Jahrgang im Glas haben werden, ist kein Zufall: Dieser Rosé stammt aus besonders hochwertigem Traubenmaterial – ein Charakterwein, der etwas Zeit braucht, um sich voll zu entfalten. Erst mit etwas Reife zeigt er seine ganze Tiefe, entwickelt Struktur, Balance und eine feine aromatische Komplexität. Deshalb haben wir ihm bewusst die Zeit gegeben, die er verdient. Heute präsentiert er sich in perfekter Trinkreife – ausdrucksstark, harmonisch und genau im richtigen Moment bereit, Sie zu begeistern.
Speisen und Rezept zum Wein
Unsere Empfehlung
Lammkoteletts vom Grill mit Rosmarin und Knoblauch
Die saftigen, aromatischen Lammkoteletts bilden mit ihrer feinen Würze und den Röstaromen vom Grill einen idealen Gegenpart zur Kraft und Struktur des Rosés. Die elegante Frucht des Weins fängt die Intensität des Fleisches auf und verleiht dem Gericht Frische, ohne seine Eigenaromatik zu überdecken. Gleichzeitig harmonieren die kräuterigen Noten von Rosmarin und Knoblauch mit der geschliffenen Gradlinigkeit des Weins, während seine Länge und Tiefe die Röstaromen am Gaumen verlängern und abrunden. So entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Würze, Saftigkeit und Eleganz.
Zutaten
(für 2 Portionen)
700g Lammkoteletts
3 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1–2 Zweige frischer Rosmarin
½ Bio-Zitrone (Abrieb)
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Die Lammkoteletts etwa eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. In einer Schale Olivenöl, fein gehackten Knoblauch, grob gehackten Rosmarin, etwas Zitronenabrieb, Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer vermischen. Die Koteletts darin wenden, sodass sie rundum benetzt sind, und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.
Den Grill auf direkte, hohe Hitze vorheizen. Die Koteletts aus der Marinade nehmen und kurz abtropfen lassen. Von jeder Seite etwa 2–3 Minuten scharf grillen, bis sich schöne Röstaromen gebildet haben und das Fleisch innen noch saftig ist. Anschließend kurz ruhen lassen und nach Belieben mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Dazu passen gegrillte Tomaten oder Rosmarinkartoffeln vom Grill.
Sensorik
Hellrot-orange, fast kupferfarbend, schimmert dieser Wein im Glas. In der Nase ein feiner Duft von Zwetschgen. Geschmacklich bietet dieser Rosé eine spannende, geschliffene Gradlinigkeit, viel Länge, Kraft und eine sehr elegante Frucht. Definitiv ein Wein für den anspruchsvollen Rosé-Trinker.
Vinifikation & Besonderheiten
Dieser kräftige Rosé wird nach dem Saignée-Verfahren hergestellt, einer Methode, die ursprünglich aus Frankreich stammt und auch in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewinnt. „Saignée“ bedeutet so viel wie „bluten“ oder „zur Ader lassen“. Der Prozess beginnt mit der Maischestandzeit roter Trauben, bei der die Traubenhäute für eine kurze Zeit mit dem Saft in Kontakt bleiben, um Farbstoffe und Aromen zu extrahieren. Anschließend wird etwa 20% des Mostes abgezogen, wodurch ein Teil des Rotweins „ausgeblutet“ wird. Der abgezogene Roséfarbene Saft ist reichhaltig in Aromenvielfalt und Fülligkeit. Der zurückbleibende Rotwein wird durch diesen Vorgang intensiver und vollmundiger, da sich die Aromen in der verbleibenden Flüssigkeit stärker konzentrieren. Doch das vielleicht schönste Nebenprodukt dieser Technik ist der entstandene Rosé, der durch seinen besonderen, kräftigen Charakter hervorsticht.


