NEU: 2023 Sauvignon blanc „Fumé“ trocken

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Nicht vorrätig

Ein Sauvignon Blanc, der Eindruck macht: Zarte Noten von exotischer Stachelbeere und gegrillter grüner Paprika vereint mit leichten Rauchnoten. Sanfter Schmelz, dezente Säure und ein langer Nachhall verleihen diesem trockenen Wein spannende Komplexität.

Passt zu Antipasti, würzigen Käsevariationen und zum Anstoßen auf die kleinen und großen Freuden des Alltags.

Artikelnummer

304

Gebinde

Qualität

Deutscher Qualitätswein

Rebsorte

Farbe

Weißwein

subjektives Geschmacksempfinden

Aromen

, , , ,

Jahrgang

Alkohol (% vol.)

12.0 %

Restzucker (g/L)

5.2

Säure (g/L)

6.5

Allergene

enthält Sulfite

Diesen Wein könnte man beschreiben als…

Beschreibung

LEIDER JAHRGANG 2023 AUSGETRUNKEN.

Durch Frostschäden wird es keinen 2024er Sauvignon Blanc Fumé geben. Der 2025er ist inzwischen schon im Tonneau und gedeiht fleissig! Er wird etwa Mitte 2026 wieder verfügbar sein.

 

Der Sauvignon Blanc zeigt ein blasses Strohgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase dominieren Stachelbeere und gegrillte grüne Paprika, ergänzt von Vanille-, Toast- und feinen Rauchnoten. Am Gaumen wirkt er weich, ausgewogen und leicht cremig mit moderater Säure und langem Abgang. Die handgelesenen Trauben stammen von älteren Reben mit reduziertem Ertrag. Der Ausbau erfolgt teils im Edelstahl, teils im Tonneau mit regelmäßiger Batonnage, was dem Wein Tiefe und Fülle verleiht.

Speisen & Rezept zum Wein

Unsere Empfehlung

Cremiges Spargel-Risotto mit Bergkäse

Die cremige Textur des Risottos greift den weichen Schmelz und die Fülle des Sauvignon Blanc harmonisch auf, ohne seine feine Aromatik zu überdecken. Grüner Spargel und Zitronenzeste spiegeln die kühlen, grünen Noten von Stachelbeere und Paprika wider und verleihen dem Zusammenspiel Frische und Präzision. Gleichzeitig verbinden sich die leichten Röstaromen von Butter und Käse mit den dezenten Rauch- und Holztönen des Weins, wodurch ein vielschichtiges, ausgewogenes Geschmacksbild entsteht, das lange am Gaumen nachhallt.

Zutaten

(für 4 Personen)
320 g Risottoreis (z. B. Arborio oder Carnaroli)
500 g grüner Spargel
1 kleine Zwiebel oder 2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Zitrone (Abrieb und etwas Saft)
ca. 1,2 l Gemüsebrühe
150 ml trockener Weißwein
40 g Butter
3 EL Olivenöl
60 g milder Bergkäse (z. B. junger Comté, Gruyère oder Bergkäse), fein gerieben
Salz
Weißer Pfeffer
Optional: etwas frischer Thymian oder Kerbel

Zubereitung

Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und die Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Die Spitzen beiseitelegen. Die Gemüsebrühe erhitzen und heiß halten. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Olivenöl und etwa die Hälfte der Butter in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch kurz mitdünsten, dann den Risottoreis hinzufügen und unter Rühren leicht anschwitzen, bis die Körner glasig werden. Mit dem Weißwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen.

Nun nach und nach heiße Brühe zugeben, sodass der Reis stets knapp bedeckt ist. Regelmäßig rühren und jeweils warten, bis die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, bevor neue Brühe zugegeben wird. Nach etwa 10 Minuten die Spargelstücke (ohne Spitzen) unterrühren, die Spargelspitzen etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben.

Nach insgesamt ca. 18–20 Minuten sollte der Reis cremig, aber noch leicht bissfest sein. Den Topf vom Herd ziehen, die restliche Butter, den geriebenen Bergkäse und den Zitronenabrieb unterrühren. Mit Salz, weißem Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Nach Wunsch mit etwas frischem Thymian oder Kerbel verfeinern und das Risotto vor dem Servieren kurz ruhen lassen, damit sich der Schmelz voll entfalten kann.

Sensorik

Der Wein zeigt im Glas ein blasses Strohgelb mit dezenten goldenen Reflexen. In der Nase dominieren klare Aromen von Stachelbeere und gegrillter grüner Paprika, begleitet von subtilen Holznuancen, die an Vanille und Toast erinnern und gleichzeitig die sortentypische Frische erhalten. Am Gaumen präsentiert sich der Wein weich und ausgewogen, mit einer eher zurückhaltenden Frucht. Die primären grünen Noten werden durch leichte Raucharomen und ein elegantes Eichentimbre ergänzt, das dem Wein zusätzliche Komplexität und Struktur verleiht. Die texturierte, fast cremige Mundgefühlskomponente resultiert aus dem Fassausbau und mildert die Säure, ohne sie zu verlieren, was zu einem lang anhaltenden, gut integrierten Abgang führt.

Vinifikation & Besonderheiten

Bereits in den frühen 2000er-Jahren pflanzten wir auf unserem Berg unsere ersten Sauvignon Blanc Reben – eine Sorte, die in kühleren Regionen optimale Bedingungen findet – mit dem Ziel das Potenzial dieser anspruchsvollen Rebsorte voll auszuschöpfen. Die Trauben für diesen Wein werden ausschließlich per Hand gelesen, um sicherzustellen, dass nur 100% reife und gesunde Beeren in die Verarbeitung gelangen. Mit zunehmendem Alter werden die Reben kräftiger und ihre Wurzeln dringen tiefer in den Boden. Ab etwa 20 Jahren verringert sich der Ertrag der Reben stetig. Ein geringerer Ertrag bedeutet, dass weniger Trauben vorhanden sind, die dafür intensiver mit Nährstoffen versorgt werden. Dies führt zu Trauben mit einem komplexeren und dichteren Aroma im Vergleich zu jüngeren Reben – eine Eigenschaft, die dem Wein seinen charakteristischen Ausdruck verleiht. Der Wein wird teilweise im Edelstahl und teilweise in Tonneau-Fässern ausgebaut. Der im Tonneau gereifte Teil wird regelmäßig dreimal pro Woche umgerührt (Battonage), wodurch er sich ständig mit den feinen Hefepartikeln vermischt und ein besonderes, vielschichtiges Geschmacksprofil und eine beeindruckende Fülle entwickelt.

Schon probiert?